MINT-Award IT-Sicherheit
Datensicherheit, Cyber Security und Spionageabwehr im Internet

MINT-Award IT-Security Nachbericht 2021

Zahlreiche Studierende haben ihre Abschlussarbeiten zu den Themenkomplexen ›Security Incident Response Management‹, ›Cyberangriffe in Zeiten von Covid-19‹ sowie ›Sicherheit biometrischer Verifikationsverfahren‹ eingereicht. Eine Jury, bestehend aus Expertinnen und Experten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, hat die herausragenden Abschlussarbeiten bewertet und die drei Siegerinnen und Sieger auserkoren. Sie wurden in Berlin für ihre erstklassigen Abschlussarbeiten ausgezeichnet. BfV-Vizepräsident, Michael Niemeier, zeigte sich erfreut darüber, dass sich viele junge Menschen mit IT-technischen Problemstellungen beschäftigen. »Auch in diesem Jahr wurden wieder hochkomplexe und herausragende Abschlussarbeiten von ambitionierten Studentinnen und Studenten eingereicht. Zudem ist es auch ein Vertrauensbeweis in die Kompetenzen, Fähigkeiten und Fachkenntnisse unseres Hauses«, so Niemeier.

Grund zur Freude

Die drei Erstplatzierten freuten sich bei der Siegerehrung sehr über ihren Erfolg. Sie nutzten die Möglichkeit sowohl mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BfV als auch den Mitbewerbenden ins Gespräch zu kommen. Neben den Urkunden bekamen die Autorin und der Autor der zweit- und drittbesten Arbeit ein Preisgeld in Höhe von 2.000 beziehungsweise 1.000 Euro. Die Freude über den ersten Platz war bei der Gewinnerin kaum zu übersehen, als sie die 3.000 Euro Siegprämie und den gläsernen MINT-Award ITSicherheit entgegennahm. Sie dankte dem BfV und audimax für die Platzierung. »Es war mir eine große Freude, Teil des Events zu sein und somit über den Tellerrand meines eigenen Fachbereichs hinauszuschauen. In meinen Augen sind Auszeichnungen wie der MINT- Award ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Präsenz und Attraktivität von technischen Studiengängen. Sie helfen die vielfältige Praxisrelevanz dieser Fachbereiche aufzuzeigen«, erzählte die Erstplatzierte. Eine konkrete Verwendung für das Preisgeld hat sie noch nicht. »Auf lange Sicht werde ich aber einen Teil sicherlich in Reisen investieren, das mache ich generell sehr gerne«, verriet sie.

Es tut sich was!

Erstmals in der 19-jährigen Historie des MINT-Awards standen mehr Frauen als Männer auf dem Siegertreppchen, die die begehrte Trophäe der MINT-Disziplin Informatik umkämpft haben. Eine hervorragende Leistung und ein Hinweis dafür, dass sich immer mehr Frauen für die MINT-Welt interessieren.

Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im September 2021 bei 262.200 Personen – 144 Prozent höher als im September 2020. Dementsprechend eine aufstrebende Branche für Absolventinnen und Absolventen. Ivo Leidner, Projektleiter des Awards bei audimax »Wir freuen uns sehr, dass wir nach der Pandemie-Zeit den MINT-Award den Gewinnerinnen und Gewinnern endlich wieder persönlich überreichen und vor Ort dabei sein dürfen. Die innovativen Abschlussarbeits-Themen zeigen, welche schlauen Köpfe an den Hochschulen unseres Landes studieren. Wir sind stolz darauf, schon seit vielen Jahren Teil dieses tollen Projekts zu sein.«

Wer gerade an seiner Abschlussarbeit zur IT-Sicherheit schreibt, kann sich freuen. Denn für audimax und das Bundesamt für Verfassungsschutz steht bereits fest, dass es den MINT-Award ITSicherheit in 2022 wieder geben wird.

 

Du willst noch mehr zum BfV und zum MINT-Award IT-Sicherheit erfahren? Dann klick dich rein:

www.verfassungsschutz.de/karriere

www.mint-award-it-sicherheit.de

 

 

Auch 2021 schreibt audimax gemeinsam mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) den MINT Award IT-Sicherheit aus - der Wettbewerb geht also in die vierte Runde. Mit 1.000, 2.000 und 3.000 Euro prämiert der Award herausragende Bachelor- oder Masterarbeiten zum Zukunftsthema Cyber Security.

 

Daten müssen sicher sein. War die Brisanz dieses Themas schon immer unstrittig, erreicht sie durch die Covid-19-Pandemie immer weitere Dimensionen, denn nie war unser wirtschaftliches und ge­sellschaftliches Leben in allen Facetten digitaler als heute -Tendenz steigend. Cyberangriffe stellen eine Bedrohung für die deutsche Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie für kritische Infrastrukturen dar. Daher sind folgende Fragestellungen vor allem auch für die natio­nale Sicherheitsarchitektur dringlicher denn je: Wie werden Daten sicher? Wie können Gesellschaft, Institutionen und Unternehmen vor Hackerangriffen und Cyber-Spionage geschützt werden? Wie bleiben sensible Daten dort, wo sie hingehören? Beim diesjährigen MINT-Award IT-Sicherheit liegt der Fokus auf Abschlussarbeiten, die sich mit einem dieser drei Themenkomplexe beschäftigen:

» Security Incident Response Management
» Cyberangriffe in Zeiten von Covid - 19
» Sicherheit biometrischer Verifikationsverfahren

 

So lief die Teilnahme ab:

Teilnahmeberechtigt sind Student*innen und Absolvent*innen der MINT-Studienfächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), die ihre deutsch- oder englischsprachige Bachelor- oder Masterarbeit 2020 beziehungsweise 2021 abgegeben haben oder dies noch tun werden. Deine komplette Arbeit mit Abschlussnote - sofern schon bekannt - und deinen Lebenslauf sendest du einfach an Ivo Leidner, den Projektleiter des Awards. Er bündelt die Einsendungen und beantwortet dir alle Fragen zur Teilnahme: leidner@audimax.de.

Der Einsendeschluss ist leider schon vorbei.

Vielen Dank für die zahlreichen Einsendungen! Sie werden nun von der Expert*innen-Jury bewertet.

 

 

 

Alle Gewinner*innen erhalten nicht nur das Preisgeld, sondern auch wertvolle Networking-Kontakte und können sich direkt mit den Expert*innen des BfV aus dem Bereich IT-Sicherheit austauschen!

Die Partner des MINT-Award IT-Sicherheit

Das BfV ist der deutsche Inlandsnachrichtendienst. Die Behörde hat u. a. die Aufgabe, Informationen über extremistische sowie terroristische Bestrebungen zu sammeln und auszuwerten. Darüber hinaus ist das BfV auch für die Spionageabwehr zuständig. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit Deutschlands. Um den gewachsenen digitalisierten Bedrohungen auf höchstem Niveau zu begegnen, sucht das BfV Informatiker*innen, Mathematiker*innen, Physiker*innen sowie Ingenieur*innen. Diese MINT-Absolvent*innen finden sich z.B. in der technischen Aufklärung, der Cyberabwehr oder der klas­sischen IT. Auch unterstützen sie die Analyst*innen in phänomenspezifischen Abteilungen, unter an­derem in den Bereichen Islamismus/islamistischer Terrorismus und Rechtsextremismus/-terrorismus. Als Mitarbeiter*in entwickeln sie beispielsweise komplexe Systeme zur optimalen Unterstützung der nachrichtendienstlichen Arbeit oder widmen sich der Auswertung und Analyse gesammelter Informa­tionen. Auch die GPS-Spurfolge oder andere nachrichtendienstliche Technik sowie die Abwendung von Cyberangriffen in der Spionageabwehr gehören zu den verschiedenen Arbeitsfeldern.

Infos über die Kar­rieremöglichkeiten beim Bundesamt für Verfassungsschutz gibt es unter: www.verfassungsschutz.de/karriere

 

MINT und audimax

„MINT ist ein wichtiger Grundpfeiler der deutschen Volkswirtschaft. Wir sehen es als unsere Aufgabe, unsere Zielgruppen – Studierende und Abiturienten – für MINT zu begeistern und die Bedeutung und Faszination von MINT in unserem täglichen Leben sowie die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in MINT aufzuzeigen. Auch wir als Medienvertreter müssen und wollen einen Beitrag leisten, die momentane Fachkräftelücke von über 60.000 fehlenden MINT-Experten zu schließen“, begründet Oliver Bialas, Inhaber des Nürnberger Verlags, die enge Zusammenarbeit mit der Initiative 'MINT Zukunft schaffen'.

MINT Zukunft schaffen

Wir schreiben die MINT-Awards in Partnerschaft mit der Initiative ,MINT Zukunft schaffen, aus. ,MINT Zukunft schaffen, hat sich die Stärkung von MINT-Kompetenzen in allen Bildungsberei­chen und die Bekämpfung der MINT-Fachkräftelücke zum Ziel gesetzt. Mit der Ausschreibung der MINT-Awards wollen wir gemeinsam die Relevanz von MINT-Kompetenzen in den Fokus gesell­schaftlicher Wahrnehmung rücken, junge MINT-Talente ehren und Student*innen Mut machen, eine MINT-Karriere zu starten.

www.mintzukunftschaffen.de

Die Jury: Top-Experten vom BfV

Know-how und Kompetenz pur: Deine Arbeit wird von einer mehrköpfigen Jury aus Top­Expert*innen vom Bundesamt für Verfassungsschutz bewertet, deren Namen aus Gründen der Geheimhaltung nicht veröffentlicht werden dürfen. Ausgelobt wird ein Preisgeld von 3.000, 2.000 und 1.000 Euro.